Private Pflegeversicherung Rechner: Pflegetagegeld

Der private Pflegeversicherung Rechner ermöglicht es, die Beiträge und Kosten für die private Pflegezusatzversicherung zu berechnen.

Die Beiträge für die private Pflegeversicherung werden in erster Linie anhand des Alters des Versicherungsnehmers und der gewünschten Höhe des Pflegegeldes bzw. Pflegetagegeldes ermittelt. Daher sind die Kosten umso niedriger, je früher eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wird.

Aber auch der aktuelle Gesundheitszustand sowie die vereinbarten Leistungen je Pflegestufe spielen bei der Beitragsberechnung eine wichtige Rolle. Wie viel kostet eine private Pflegeversicherung und welche sind die günstigsten Pflegezusatzversicherungen? Machen Sie den Preisvergleich mit unseren kostenlosen Pflegezusatzversicherung Rechner.

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Pflegezusatzversicherung Rechner: mit günstigem Beitrag hohe Pflegekosten absichern

Über die gesetzliche Pflegeversicherung sowie die Pflegepflichtversicherung sind alle Menschen in Deutschland für den Pflegefall abgesichert. Leider leisten beide Versicherungen nur einen Grundbetrag, der die tatsächlich anfallenden Kosten nicht tragen kann. Wie der private Pflegeversicherung Rechner zeigt, kann mit geringen monatlichen Kosten die hohe Versorgungslücke geschlossen werden.

  • gesetzliche Pflegeversicherung deckt nicht alle Kosten der Pflege

Selbst bei Härtefällen, für die die gesetzliche Versicherung 1.918 Euro pro Monat übernimmt, verbleiben bei einer vollstationären Pflege oft noch viele hundert bis gut 1.000 Euro, die von den Betroffenen oder schlimmstenfalls von dessen Familie bzw. Angehörigen getragen werden müssen. Aus diesem Grund ist der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung sinnvoll.

  • hohe Pflegekosten können Familie und Angehörige finanziell belasten

Pflegegeld- Pflegetagegeld Rechner

Die private Pflegegeldversicherung oder Pflegetagegeldversicherung erstatten zusätzlich zur gesetzlichen Versicherung die Kosten für die Altenpflege und stellen so sicher, dass die bedarfsgerechte Pflege im Alter gewährleistet werden kann. Welche Beiträge bei welchen Pflegeleistungen individuell anfallen, lässt mit dem Pflegegeld-Rechner bzw. Pflegetagegeld-Rechner online berechnen.

Da auch die Bundesregierung mittlerweile festgestellt hat, dass gesetzliche Pflegeleistungen kaum über die gesetzlichen Versicherungen alleine gedeckt werden können, unterstützt sie die Bürger durch die staatlich geförderte Pflegeversicherung, auch als Pflege-Bahr bekannt.

  • Zuschuss: Private Pfelgezusatzversicherung wird staatlich gefördert

Versicherungsnehmer haben hiermit die Möglichkeit, einen festen monatlichen Auszahlungsbetrag im Pflegefall zu vereinbaren und bis zu fünf Euro Zuschuss pro Monat vom Staat zu erhalten.

Berechnung des privaten Pflegeversicherungsbeitrages anhand des Alters

Der Beitrag für eine private Pflegezusatzversicherung ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Der wichtigste Faktor ist jedoch das Alter der zu versichernden Person bei Vertragsabschluss. Wie bei vielen privaten Risikoversicherungen gilt, dass die Pflegeversicherung Beiträge umso höher ausfallen, je älter der Antragsteller ist.

  • Kosten für die private Pflegeversicherung steigen mit dem Alter

Damit müssen Versicherungsnehmer mit 50 oder 60 Jahren natürlich deutlich höhere Kosten tragen als etwa Menschen mit 30 oder 40 Jahren oder jünger. Schließlich zahlen junge Versicherte über einen deutlich längeren Zeitraum ihre Beiträge und stellen so sicher, dass die Leistungen im Versicherungsfall auch durch erwirtschaftete Überschüsse ausgezahlt werden können.

Durchschnittliche Beiträge für eine Pflegetagegeldversicherung

Beispiele für die berechnung der Pflegeversicherung Kosten:

  • Alter / Durchschnittlicher Versicherungsbeitrag pro Monat
  • 20 Jahre / 8-15 Euro
  • 30 Jahre / 13-35 Euro
  • 40 Jahre / 20-40 Euro
  • 50 Jahre / 35-60 Euro
  • 60 Jahre / 60-100 Euro
  • 70 Jahre / 180-250 Euro

Diese Tabelle zeigt, dass der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung in jungen Jahren sehr sinnvoll und empfehlenswert ist.

Wer die Versicherung bereits mit 30 oder 40 Jahren abschließt, kann einen günstigen Monatsbeitrag erreichen, der schließlich für die gesamte Laufzeit stabil bleibt. Auch mit 50 Jahren ist eine private Pflegezusatzversicherung noch bezahlbar. Mit 60 oder gar 70 Jahren steigt der monatliche Beitrag überproportional an.

Einige Versicherer lehnen ältere Antragsteller sogar gänzlich ab. Nur wenige Versicherer ermöglichen einen Abschluss auch noch mit 75 Jahren.

  • Höchstalter für die Aufnahme in der privaten Pflegeversicherung

Verschiedene Formen der Pflegezusatzversicherung

Die Leistungen einer privaten Pflegezusatzversicherung sind ganz von dem jeweiligen Tarif abhängig, der bei Abschluss gewählt wurde. Eine Pflegekostenversicherung beispielsweise übernimmt ausschließlich die tatsächlich nachgewiesenen Pflegekosten. Sie ist eine gute Ergänzung zur gesetzlichen Versicherung oder zur Pflegepflichtversicherung, ist aber wenig flexibel.

Private Pflegetagegeldversicherung

Deutlich beliebter ist daher die Pflegetagegeldversicherung. Wie der Name schon vermuten lässt, erhalten Versicherungsnehmer hier im Pflegefall einen festen Tagessatz an Pflegetagegeld, der ganz nach Bedarf verwendet werden kann. Versicherungsnehmer können hiermit also zum einen die Kosten ihrer Pflege übernehmen, zum anderen ist es aber auch möglich, mit dem Geld Angehörige oder Bekannte zu unterstützen, die die häusliche Pflege übernehmen.

Staatlich geförderte Pflege-Bahr-Versicherung

Aufgrund ihrer Flexibilität und der meist höheren Leistungen als bei der Pflegekostenversicherung ist die Pflegetagegeldversicherung meist etwas teurer. Sie bietet im Versicherungsfall allerdings eine deutlich erweiterte Absicherung und ermöglicht die Finanzierung aller anfallenden Kosten. Eine weitere Alternative ist der so genannte „Pflege-Bahr“.

  • Pflege-Bahr staatlich gefördert

Die Pflege-Bahr-Versicherung Pflegeversicherung mit staatlicher Förderung ist nach der Pflegegeldversicherung entwickelt und soll dafür sorgen, dass im Pflegefall alle Kosten getragen werden können. Wie die Stiftung Warentest jedoch aufzeigt, sollten die Versicherungsbedingungen bei dieser Form der Zusatzversicherung genau untersucht werden, denn nicht in jedem Fall können alle Kosten erstattet werden.

Private Pflegerentenversicherung

Als letzte Variante bieten einige Versicherer zusätzlich eine Pflegerentenversicherung. Bei dieser besonderen Form der Lebensversicherung erhalten Versicherungsnehmer im Versicherungsfall eine monatliche Rente, die wiederum zur Finanzierung der Pflegekosten genutzt werden kann.

Beitrag und Kosten anhand der Leistungen in Pflegezusatzversicherung berechnen

Der große Vorteil der privaten Pflegezusatzversicherung ist die Tatsache, dass die Leistungen hier ganz individuell nach den Wünschen der Versicherten vereinbart werden können. So ist es beispielweise möglich, bei der Tagegeldversicherung einen Tagessatz nach Wunsch anzugeben und die Absicherung auf den eigenen Bedarf auszurichten.

Dies gilt auch für die Pflegegeldversicherung, bei der wiederum ein festes Pflegegeld je nach Pflegestufe in den Vertrag aufgenommen wird. Bei der Vereinbarung der Leistungen muss natürlich beachtet werden, dass die Beiträge umso höher sind, je mehr Leistungen die Versicherung im Ernstfall auszahlen muss.

Obwohl es durchaus möglich ist, sollte die Pflegeversicherung nicht mit einem Tagessatz von nur 10-20 Euro abgeschlossen werden. Die monatlichen Versicherungsleistungen würden in diesem Fall lediglich 300-600 Euro betragen.

Kostenerstattung Leistungen in Pflegestufe 1 2 und 3

Außerdem ist zu beachten, dass die vereinbarten Leistungen in der Regel nur bei der Pflegestufe III in voller Höhe ausgezahlt werden. Wird lediglich die Pflegestufe I oder II festgestellt, werden die Leistungen anteilig fällig. Auch bei der Pflegestufe 0, also bei Demenz, werden nicht bei allen Verträgen Leistungen gewährt. Hier sollten Versicherte auf die jeweils individuelle Vereinbarung achten, denn die Unterschiede der einzelnen Policen ist enorm groß.

Prozentuale Erstattung der Pflegekosten

Werden bei einigen Verträgen in der Pflegestufe I lediglich 10-20 Prozent der vereinbarten Tagessätze fällig, erstatten andere Versicherungen bis zu 50 Prozent. Auf Wunsch ist es möglich, die vollständige Absicherung bereits ab der Pflegestufe II zu vereinbaren. Betroffene können in diesen Fällen bereits eine stationäre Pflege in Anspruch nehmen, etwa wenn die Pflege und Betreuung zu Hause nicht mehr möglich ist.

  • Private Pfelgeversicherungen mit Pflegekostenerstattung bis 50% möglich

Ferner bieten einige Versicherungen einen Einmalbetrag bei Feststellen der Pflegebedürftigkeit. Dieses Geld kann genutzt werden, um das Haus oder die Wohnung bei Bedarf umzubauen oder andere wichtige Anschaffungen für die häusliche Pflege zu tätigen.

Gesundheitsfragen: Kosten durch mögliche Risikozuschläge

Um zu überprüfen, wie groß das Risiko einer Pflegebedürftigkeit tatsächlich ist, müssen Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss verschiedene Gesundheitsfragen beantworten. Gefragt wird in der Gesundheitsprüfung beispielsweise nach Vorerkrankungen oder einer bereits festgestellten Pflegebedürftigkeit. Sollten diese Fragen mit „ja“ beantwortet werden müssen, kann dies Auswirkungen auf die Höhe des monatlichen Beitrages haben und bis zur Ablehnung.

Sollten Vorerkrankungen vorhanden sein, steigt das Risiko der Pflegebedürftigkeit und Versicherungen müssen entsprechend höhere Risikorücklagen bilden. Die Kosten hierfür werden in Form von Risikozuschlägen auf den Beitrag umgelegt mit der Folge deutlich steigender monatlicher Kosten.

  • Risikogruppen tragen hohe Kosten für die Pflegeversicherung

Dennoch ist es wichtig, eventuell vorhandene Erkrankungen wahrheitsgemäß und vollständig anzugeben. Sollte die Versicherung nämlich später bei einer Pflegebedürftigkeit feststellen, dass eine bereits bestehende Erkrankung diese verursacht hat, können die Leistungen verweigert werden. In diesem Fall erhalten Versicherungsnehmer trotz vorhandenem Versicherungsschutz keinerlei Zahlungen.

  • bei Verletzung der Wahrheitspflicht in den Gesundheitsfragen droht Verweigerung der Leistungen

Sollten die Vorerkrankungen sogar derart schwer sein, dass eine Pflegebedürftigkeit bereits absehbar ist oder sollte bereits eine Pflegestufe festgestellt worden sein, werden die Versicherungen den Vertragsabschluss unter Umständen sogar ablehnen.

  • deshalb ist der Abschluss der privaten Pflegeversicherung in jungen Jahren sinnvoll

Kinder und Jugendliche weisen in der Regel keinerlei Vorerkrankungen auf, sodass die Versicherer vergleichsweise günstige Beiträge berechnen.

Die Zahlung der Versicherungsbeiträge

Die Beiträge für eine private Pflegeversicherung können auf verschiedene Weise gezahlt werden. Üblich ist die monatliche Zahlung der Beiträge, da diese entsprechend günstig sind und auch bei niedrigem Einkommen finanziert werden können.

Private Pflegeversicherung mit Einmalbeitrag mit Todesfallleistung

Einige Versicherungen haben die Pflegeversicherung auch auf ältere, vermögende Privatkunden ausgerichtet. Der Beitrag wird hier nicht monatlich, sondern als Einmalbeitrag gezahlt. So kann die Pflegeversicherung als Alternative zur Geldanlage genutzt und gleichzeitig eine Absicherung vereinbart werden.

In diesem Fall ist es möglich, bei der Pflegezusatzversicherung eine Todesfallleistung zu vereinbaren. Im Todesfall erhalten die Hinterbliebenen dann eine festgelegte Summe, die entsprechend ausgezahlt wird. Zu beachten ist, dass eine solche Auszahlung meist nur vor dem 85. Lebensjahr erfolgen kann. Spätere Auszahlungen sind hingegen nicht mehr möglich.

Private Pflegeversicherung Vergleich Rechner

Die Preise für die Pflegeversicherungen diverser Anbieter sind variieren teils deutlich. Wer eine gute und günstige Pflegezusatzversicherung finden will, sollte die Kosten mit einem privaten Pflegeversicherung Rechner kalkulieren und die Testsieger der Stiftung Warentest vergleichen. So ermitteln Sie die beste private Pflegeversicherung im Vergleich der Stiftung Warentest