Vergleich Private Pflegeversicherung Test 2017 Stiftung Warentest

Um als Pflegefall im Alter umfassend versorgt zu sein, kommt für viele Menschen nur die beste Pflegeversicherung im Test in Frage. Sie soll im Versicherungsfall die jeweils versprochenen Leistungen (Pflegegeld oder Pflegetagegeld) garantieren und so die finanzielle Absicherung für eine Rund-um-Pflege ermöglichen.

Die beste private Pflegezusatzversicherung finden Interessierte über den Pflegeversicherung Vergleich, wie er beispielsweise von der Stiftung Warentest bzw. Finanztest oder Focus Money durchgeführt wurde. In diesem Pflegeversicherung Test werden die jeweils besten Pflegezusatzversicherungen als Testsieger gekürt und empfohlen.

  • Fordern Sie hier einen Vergleich der Pflegezusatzversicherung Testsieger der Stiftung Warentest und finden Sie ihre beste private Pflegeversicherung 2017 / 2016

Beste Private Pflegezusatzversicherung 2017 / 2016: Test der Stiftung Warentest im PV Vergleich

Preise und Leistungen können sich bei den verschiedenen Angeboten zur privaten Pflegeversicherung oft deutlich unterscheiden. Dies haben auch die Tester der Stiftung Warentest in ihrem Pflegezusatzversicherung Test 2015 (Finanztest 01/2015: Themenpaket Pflege und Versicherung).

Im Pflegeversicherung Vergleich der Stiftung Warentest 2013 wurden 23 Tarife für die private Pflegetagegeldversicherung getestet, die im Pflegefall je nach Pflegestufe einen festen Tagessatz an Pflegetagegeld auszahlt und sowohl die private wie auch die ambulante oder die stationäre Pflege ermöglicht.

Anhand eines 45-jährigen und eines 55-jährigen Modellkunden wurdenPflegeversicherung Preise und Leistungen einem Vergleich unterzogen. Zusätzlich nahmen die Tester 17 Tarife für die neue Pflege-Bahr-Versicherung unter die Lupe, die eine zusätzliche Pflegeabsicherung mit staatlicher Förderung ermöglicht. In einigen Fällen jedoch, so die Stiftung Warentest, sind Angebote ohne Förderung sogar lohnender.

Private Pflegezusatzversicherung Testsieger 2017 / 2016

Pflegetagegeldversicherung Testsieger der Stiftung Warentest im Vergleich für den 45-jährigen Modellkunden:

  • Tarif PA der HanseMerkur mit einem Testergebnis von 1,3 („sehr gut“)
  • Tarif PZV der Deutschen Familienversicherung mit einem Testergebnis von 1,5 („sehr gut“)
  • Tarif ProME Pflegeplus der Mecklenburgischen mit einem Testergebnis von 1,7 („gut“)

Pflegetagegeldversicherung Testsieger der Stiftung Warentest im Vergleich für den 55-jährigen Modellkunden:

  •  Tarif PA der HanseMerkur mit einem Testergebnis von 1,5 („sehr gut“)
  •  Tarif PZV der Deutschen Familienversicherung mit einem Testergebnis von 1,8 („gut“)
  •  Tarif PZT Komfort der LVM mit einem Testergebnis von 1,9 („gut“)

Wie die Testergebnisse und Testberichte zahlreicher Vergleiche zeigen, bestehen immense Unterschiede im Preis-Leistungsverhältnis der privaten Pflegeversicherungen je nach Anbieter. Ein Preisvergleich der Pflegezusatzversicherungen ist daher sinnvoll.

Beste Pflege-Bahr-Versicherung 2017 / 2016 im Test Vergleich von Focus Money

Ebenso wie die Stiftung Warentest überprüfen aber auch andere unabhängige Institute die Tarife zur Pflegeversicherung, um die beste Pflegezusatzversicherung für interessierte Versicherungskunden zu finden. Die Wirtschaftszeitschrift Focus Money überprüfte hierzu im Juli 2013 Angebote für die geförderte Pflege-Bahr Versicherung. Hier erhalten Versicherungsnehmer bis zu 60 Euro Förderung pro Jahr, die dann in die Versicherung und damit in zusätzliche Leistungen investiert werden können.

Zu den Testsiegern im Pflegezusatzversicherung Vergleich 2013 von Focus Money gehören:

  • Deutsche Familienversicherung mit dem Tarif „FörderPflege“, Testnote 1,0
  • Deutscher Ring mit dem Tarif „PflegeBAHR“, Testnote 1,0
  • Signal Iduna mit dem Tarif „PflegeBAHR“, Testnote 1,0
  • Central Versicherung mit dem Tarif „central.pflege“, Testnote 1,5

Leistungen von privater und gesetzlicher Pflegeversicherung im Vergleich

Die gesetzliche Pflegeversicherung wurde im Jahr 1995 als fünfte Säule der gesetzlichen Sozialversicherung ins Leben gerufen. Sie soll allen Bürgern der Bundesrepublik die Gewährleistung geben, im Pflegefall umfassend versorgt zu werden.

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung orientieren sich dabei vor allem an den jeweiligen Pflegestufen, die der Ambulante Dienst der Krankenkassen anhand des Gesundheitszustandes festgestellt hat. Je schwerer die Erkrankung und je intensiver die benötigte Pflege, desto höher sind auch die Leistungen der Pflegeversicherung.

Zusätzlich unterscheiden sich die Kostenerstattungen nach der Art der Pflege, wobei bei häuslicher Pflege deutlich geringere Leistungen fällig werden als etwa bei ambulanter oder stationärer Pflege.

Pflegekostenversicherung und Pflegetagegeldversicherung sinnvoll

In vielen Fällen sind die ausgezahlten Leistungen jedoch deutlich geringer als die tatsächlichen Kosten, was den Abschluss einer zusätzlichen privaten Pflegeversicherung notwendig macht. Die Leistungen können hier ganz individuell vereinbart werden.

Bei einer Pflegekostenversicherung beispielsweise werden die tatsächlich angefallenen Kosten erstattet, eine Pflegetagegeldversicherung hingegen überweist den Versicherten einen festgelegten Tagessatz, der dann individuell verwendet werden kann. So bietet die Pflegezusatzversicherung einen zusätzlichen finanziellen Schutz sowie die Möglichkeit, dass Betroffene ganz nach ihren Wünschen entscheiden können, wofür das Geld verwendet wird.

Gesetzlicher Pflegeversicherung Beitragssatz 2014/2013

Die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung werden, wie bei den übrigen Sozialversicherungen auch, sowohl von den Arbeitnehmern wie auch von den Arbeitgebern getragen. Seit Januar 2013 liegt der Beitragssatz bei 2,05 Prozent, sodass Arbeitgeber und Arbeitnehmer je 1,025 Prozent des Bruttoeinkommens übernehmen müssen.

Lediglich im Freistaat Sachsen fällt aufgrund des noch immer vorhandenen Buß- und Bettages ein höherer Beitrag zur Pflegepflichtversicherung an. Arbeitnehmer tragen hier 1,525 Prozent ihres Bruttogehaltes. Hinzu kommt im gesamten Bundesgebiet ein Aufschlag von 0,25 Prozent für kinderlose Arbeitnehmer, die das 23. Lebensjahr überschritten haben.

Private Pflegeversicherung Beitrag

Die Beiträge für die private Pflegeversicherung hingegen orientieren sich vorrangig am Alter der zu versichernden Person sowie den jeweiligen Leistungen, die für die Versicherung gewünscht werden. Je umfassender die Leistungen vereinbart werden, desto höher fällt auch der Versicherungsbeitrag aus. Versicherungsnehmer können so ganz individuell entscheiden, wie viel Geld sie in die private Pflegeversicherung investieren und welche Leistungen sie hiermit versichern möchten.

Ist die Pflegeversicherung sinnvoll?

Grundsätzlich sind sowohl Selbstständige wie auch Arbeitnehmer über die gesetzliche Pflegepflichtversicherung versichert. Allerdings werden hier nur gesetzlich geregelte Leistungen übernommen, die in vielen Fällen nicht ausreichen, die tatsächlichen Pflegekosten zu finanzieren. Bei einer notwendigen stationären Pflege können so je nach Pflegestufe einige hundert Euro im Monat fehlen. Diese müssen dann entweder privat finanziert oder aber über die Kinder beigebracht werden.

Um zu verhindern, im Alter zum Sozialfall zu werden oder die Kinder zu belasten, sollten alle Bürger in Deutschland mit einer privaten Pflegezusatzversicherung vorsorgen und so die möglichen Pflegekosten im Alter absichern. Mit staatlicher Förderung in Form des Pflege-Bahr hilft auch die Bundesregierung mit und unterstützt ihre Bürger bei der Vorsorge. Insofern ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll und sollte möglichst früh abgeschlossen werden.

Pflegestufen 1 2 3 Leistungen im Vergleich

Pflegebedürftige erhalten von der gesetzlichen Pflegeversicherung je nach Pflegestufe festgelegte Leistungen, die sich in Geld- und Sachleistungen gliedern. Im deutschen Pflegerecht gibt es aktuell vier unterschiedliche Pflegestufen.

  • In der Pflegestufe I werden Betroffene als erheblich pflegebedürftig eingestuft und benötigen etwa in der Grundpflege mehr als 45 Minuten. Sie erhalten bei häuslicher Pflege eine Erstattung für Pflegesachleistungen von bis zu 450 Euro. Ein Pflegegeld wird in Höhe von monatlich 235 Euro übernommen.
  • In der Pflegestufe II hingegen erhalten Betroffene 1.100 Euro bzw. 440 Euro, da sie schwer pflegebedürftig sind und somit intensivere Betreuung benötigen.
  • Schwerstpflegebedürftige werden in die Pflegestufe III eingruppiert. Ihnen stehen Leistungen von 1.550 Euro bzw. 700 Euro bei häuslicher Pflege zur Verfügung. Bei vollstationärer Pflege wird in der Pflegestufe III ein Betrag von 1.550 Euro bezahlt.

Ein Pflegeplatz hingegen kann Kosten zwischen 2.500 – 5.000 Euro verursachen, sodass trotz Pflegeversicherung eine deutliche Differenz verbleibt. Lediglich bei Härtefällen, die bereits in die Pflegestufe III eingruppiert wurden und bei denen zusätzlicher Pflegebedarf besteht, können weitere Leistungen durch die Härtefallregelung beantragt werden.

Pflegetagegeldversicherung: Empfehlung Bewertung der Stiftung Warentest

Die Pflegetagegeldversicherung ist die beliebteste Pflegezusatzversicherung, die auch von unabhängigen Experten wie der Stiftung Warentest empfohlen wird. Diese Police übernimmt je nach Pflegestufe einen festen Tagessatz, der an die versicherte Person im Pflegefall ausbezahlt wird.

Dieses Geld kann von den Betroffenen dann ganz nach ihren Wünschen verbraucht und sowohl für die häusliche wie auch die stationäre Pflege verwendet werden. Ein Nachweis der tatsächlichen Kosten ist bei dieser Versicherung nicht nötig. Damit unterscheidet sich die Pflegetagegeldversicherung erheblich von der Pflegekostenversicherung, die lediglich die angefallenen Pflegekosten laut Nachweis übernimmt.

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